Das Team vom Behörden Spiegel wird von externen Experten wie Reinhold Harnisch, Prof. Dr. Dirk Heckmann, Dr. Volker Oerter und Prof. Dr. Tino Schuppan unterstützt.
Ein besonderes Augenmerk soll der Staatsmodernisierungsblog auf die Entwicklungen des Web2.0 und die sich damit eröffneten Möglichkeiten für die Verwaltung legen und über Reformprojekte in diesem Bereich berichten. Da in diesen Bereichen die deutsche Verwaltung noch einige Erfahrungen zumachen hat, liegen auf Weg zum modernen eGoverment noch viele Hürden und Herausforderungen, wie Prof. Dr. Jörn von Lucke in seinem Eröffnungsartikel konstatiert:
„Blogs, Wikis, soziale Netzwerke – viele dieser neuartigen Mitmach-Technologien sind bereits technisch ausgereift. Selbst wenn diese derzeit noch nicht so richtig in die bisher gelebte Verwaltungskultur passen, können sie von jedermann verwendet und genutzt werden. Bei aller Euphorie, die sich aus den heute schon verfügbaren technischen Möglichkeiten für eine partizipative Bürgergesellschaft ableitet, muss sich die öffentliche Verwaltung selbst auch mit diesen neuen Herausforderungen auseinandersetzen.“
Das digitale Zeitalter, in dem wir leben, durchdringt alle Bereiche des Lebens und somit auch der Verwaltung. Die Umstellung der Bürokratie auf moderne Kommunikationsmittel ist von großer Bedeutung. Denn damit können viele Behördengänge erspart, Kosten gespart, Verwaltungsprozesse erleichtert und die Bevölkerung stärker eingebunden werden. Doch noch steht die Verwaltung auf Bundes-, Landes- und Kommunalebene am Anfang eines langen Prozesses, dessen Ergebnisse heute noch nicht abzuschätzen sind.
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