Neben Familienangehörigen und Freunden kamen die Schatzmeisterin der SPD, Barbara Hendricks und NRW-SPD-Chefin Hannelore Kraft zum Gedenken auf den Dorotheenstädtischen Friedhof in Berlin-Mitte. Auch der ehemalige SPD-Vorsitzende Franz Müntefering, einstmals Minister im Kabinett von Johannes Rau, und der langjährige Ministerpräsident von Brandenburg, Manfred Stolpe nahmen an der Kranzniederlegung teil.
Sigmar Gabriel würdigte Johannes Rau als eine herausragende Persönlichkeit, die die Geschichte der Bundesrepublik Deutschland mit geprägt habe. Es sei ihm gelungen, den Menschen in Nordrhein-Westfalen Zusammengehörigkeitsgefühl zu vermitteln, den Strukturwandel an Rhein und Ruhr menschlich zu gestalten und das Land zum Hochschul- und Wissenschaftsstandort zu machen.
Als Bundespräsident habe er sich große Verdienste um die Aussöhnung mit Israel erworben, drängende innenpolitische Probleme benannt und Lösungen aufgezeigt. Stets sei er den Bürgerinnen und Bürgern eng verbunden geblieben. „Johannes Rau mochte die Menschen und die Menschen mochten ihn.“
Johannes Rau, NRW-Ministerpräsident von 1978 bis 1998 und Bundespräsident von 1999 bis 2004, war am 27. Januar 2006 in Berlin verstorben.
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