Die SPD-Landesvorsitzende Katrin Budde verurteilte den Angriff scharf. „Der Überfall zeigt, dass Rechtsextreme vor keinem Mittel zurückschrecken. Jeder kann Opfer ihrer Gewalt werden.“ Erschreckend sei besonders die Brutalität der Angreifer, mutmaßlich Anhänger der Blankenburger Nationalen Front. Sie machten „in ihrer von Stumpfsinn, Intoleranz und Frustration geprägten Weltsicht nicht vor Gewalt gegen Demokraten und Andersdenkende halt und schlagen und treten sogar auf am Boden Liegende ein“, erklärt der Juso-Landesvorsitzende Andrej Stephan.
Nicht vor Nazis verstecken
Kevin Müller, der sich seit Jahren aktiv gegen rechte Umtriebe engagiert, musste im Krankenhaus behandelt werden. Er sagte aber bereits: „Ich werde mich auch weiterhin nicht vor Nazis verstecken. Denen gehört das Handwerk gelegt“. Katrin Budde zollte dem 25-Jährigen großen Respekt. „Es gehört sehr viel Mut dazu, sich trotz dieses Überfalls nicht unterkriegen zu lassen. Das ist gelebtes bürgerschaftliches Engagement. Die Rechten müssen spüren, dass sie, ihre Ansichten und ihre Gewalt in der Gesellschaft nicht willkommen sind. Nur so lässt sich der braune Sumpf austrocknen.“
Die SPD-Landeschefin erneuerte die Forderung nach einem NPD-Verbot. „Das ist kein Allheilmittel, aber eine Partei, die Gewalt als legitimes, politisches Mittel propagiert, darf nicht noch mit Steuergeldern unterstützt werden!“
Der Artikel ist ursprünglich erschienen auf blicknachrechts.de
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