Lust’n’Love etwa – eine Berliner Band, die bei der Vorstellung des Projekts BERLINMUSIC.TV gleich einmal ein paar Kostproben ihres Könnens präsentierte. Eine Band die vor allem die Genres Rock ’n’ Roll, Rockabilly (eine Spielart des Rock ’n’ Roll) und Boogie bedient. Eine Band mit Potenzial – unentdeckt, ohne Plattenvertrag, aber mit einem Sound, der den Zuhörer begeistern kann.
Präsenz erhöhen, Vernetzung ausbauen
In Berlin und Umgebung gibt es unzählige dieser talentierten Künstler. Und doch bekommt man diese selten zu sehen, geschweige denn zu hören. Dem Anspruch, daran etwas zu ändern, stellt sich das vor kurzem online gegangene Webportal BERLINMUSIC.TV.
Das Ziel: Die öffentliche Präsenz Berliner Künstler erhöhen, die Vernetzung untereinander, aber auch mit interessierten Hörern und Fans auszubauen. „Gerade die Berliner Musikszene ist ausgesprochen vielfältig und permanent in Bewegung. Was bisher fehlte ist ein zentrales Forum, das die Szene vernetzt und Außenstehenden einen Einblick in die aktuellen Entwicklungen gibt“, sagt der Projektleiter Dr. Lutz Fahrenkrog-Petersen vom Forschungszentrum für Populäre Musik an der Humboldt-Universität zu Berlin (HU).
Anmelden, Informationen eingeben, loslegen
Das Konzept ist einfach. Künstler registrieren sich mit einem Nutzerkonto auf der Website. Dort können dann Bilder, Videos und persönliche Infos eingestellt, Events eingetragen, Songs hochgeladen werden. Das Highlight des Internetauftritts ist der sogenannte „Butcherroom“. Bei diesem Raum handelt es sich um einen Proberaum, der nicht nur mit Instrumenten, sondern auch mit Kameras ausgestattet ist. Dies ermöglicht für jede der dort performenden Bands die Möglichkeit, dem Publikum einen Online-Konzert-Auftritt zu präsentieren.
„Fans können Live-Musik hören, für die besten Bands voten, interessante Artikel, Interviews und Porträts über die Berliner Musikszene lesen. Ich finde, das ist eine tolle Sache“, so Fahrenkrog-Petersen.
Studenten übernehmen Verantwortung
Die Initiative zur Plattform für Musiker aus Berlin und Umgebung ging aus von Studenten des Forschungszentrums für Populäre Musik an der HU. Die Koordinierung des Webauftritts übernehmen vier festangestellte studentische Redakteure. Weiter arbeiten knapp 60 weitere Studenten als freie Redakteure daran, zum Erfolg dieses Projekts beizutragen.
Finanzielle Unterstützung erhält das Online-Portal von der Berliner-Kindl-Schultheiss-Brauerei. Bettina Pöttken, Leiterin der PR-Abteilung der Brauerei dazu: „BERLINMUSIC.TV passt hervorragend zu uns. Wir sind überzeugt, dass sich das Projekt zu einem Erfolg entwickeln wird.“
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