Vor dem offiziellen Kinostart am 19.01.2012 kehrte Wnendt an den Entstehungsort seines Regiedebüts zurück und präsentierte im bis auf den letzten Platz gefüllten Industrie- und Filmmuseum ein Sozialdrama, dass angesichts der Gewaltverbrechen der rechtsextremen Zwickauer Terrorzelle mit besonderer Spannung erwartet wurde.
Schonungslos und explosiv spielt Wnendts Mit-Absolventin Alina Levshin die Figur der von ihrem Großvater geprägten „Nazibraut“ Marisa. „Sie ist aggressiv und schlägt zu wenn ihr jemand dumm kommt“. Die Situation eskaliert, als Marisa und ihre Clique am einheimischen Badesee auf die jungen Asylanten Jamil und Rasul treffen. Und dann ist da noch die Neue, die 15-jährige Svenja die in die Gruppe drängt. „Welten treffen aufeinander und ziehen eine fatale Kettenreaktion nach sich“.
„Das ist ein beeindruckender Film“, betonte Sachsen-Anhalts Justiz- und Gleichstellungsministerin Prof. Dr. Angela Kolb auf der vom Verein „Frauen helfen Frauen“ organisierten Podiumsdiskussion. Gemeinsam mit dem Regisseur David Wnendt und dem Darsteller „der Figur Sandro“ Gerdy Zint diskutierten im Anschluss 200 Gäste an einem eindrucksvollen Filmabend.
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