4. bis 14. März: Frauenwoche in Brandenburg 300 Veranstaltungen für Frauen

von Redaktion - 05.03.2010
Im Mittelpunkt der diesjährigen Frauenwoche mit landesweit mehr als 300 Veranstaltungen stehen zwei Themen: Frauen als Unternehmerinnen und die Solidarität zwischen Frauen. „Seit 1991 ist es Brandenburgs 20. Frauenwoche – mit Rekordbeteiligung. Im Jubiläumsjahr stehen vor allem Zukunftsthemen im Mittelpunkt: Mehr Frauen in Führungspositionen, bessere Bezahlung für Frauen, Unterstützung von Alleinerziehenden und die wirkliche Gleichstellung von Frauen,“ erklärte Günter Baaske, Frauen- und Sozialminister bei der Vorstellung des Programms am Donnerstag in Potsdam.

Die Frauenwoche wurde 1991 von der damaligen Sozialministerin Regine Hildebrandt ins Leben gerufen. Koordiniert wird die Veranstaltungswoche vom Frauenpolitischen Rat des Landes Brandenburg. Sie steht in diesem Jahr unter dem Motto „Wir unternehmen was – weiblich wirtschaften und solidarisch handeln“. Die Woche biete auch, so Bettina Panser, Geschäftsführerin des Frauenpolitischen Rats, „viel Kultur, Unterhaltung und Humor.“

Staatssekretär Wolfgang Schroeder, Landesgleichstellungsbeauftragte Friederike Haase und Ulrike Häfner, 1. Sprecherin des Frauenpolitischen  Rats, haben die Frauenwoche am Freitag in Cottbus offiziell eröffnet. Diese  bundesweit einmalige Aktionswoche bietet unter anderem Diskussionen und Veranstaltungen zur Gleichstellung und zur Vereinbarkeit von Beruf und Familie. Angeboten werden Unterstützungen für Alleinerziehende, Aktionen gegen Gewalt an Frauen und ihren Kindern, sowie zahlreiche Kulturveranstaltungen, eine Bundeskonferenz von Polizistinnen und ein Frauenfußballturnier. Das Frauen- und Sozialministerium unterstützt die Frauenwoche dabei mit 40 000 Euro aus Lottomitteln. „Großer Dank gilt den vielen lokalen und regionalen Initiativen mit hunderten ehrenamtlichen Helferinnen für das umfangreiche Programm, insbesondere den regionalen Gleichstellungsbeauftragten – und Männer unterstützen uns tatkräftig,“ so Panser.

Panser erläuterte weiter, dass Frauen nach der Finanzkrise besonders stark von finanzieller Not betroffen seien: „Das gilt insbesondere für Alleinerziehende, da etwa 46 Prozent von ihnen in Brandenburg Hartz-IV beziehen müssen - als Arbeitslose oder ergänzend zum Minilohn als ‚Aufstockerinnen’.“
 
Informationen zu den Veranstaltungen finden sie unter: frauenrat-brandenburg.de.
Foto und weitere Informationen beim Ministerium für Arbeit, Soziales, Frauen und Familie Brandenburg.

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Channel: Kultur  
Bundesland: Brandenburg  

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