Veranstaltung der Landeszentrale für politische Bildung, des Kino Achteinhalbs und des Filmbüros Saar
Samstag, 19. Juni ab 19 Uhr
Saarbrücker Kino Achteinhalb, Nauwieserstraße 19
Eintritt zu Film und Diskussion: 5.10 € / 4.10 €
Am 19. Juni findet ein Filmabend mit anschließender Diskussion zu den Themen Flucht und Asyl statt: "25 Jahre Schengener Abkommen: Festung Europa – Ein Augenblick Freiheit".
"Ein Augenblick Freiheit"
Der Regisseur Arash T. Riahi hat mit seinem Film "Ein Augenblick Freiheit" Missstände der Asylpolitik verarbeitet. Der Film ist mit dem Preis des Saarländischen Ministerpräsidenten beim Filmfestival Max Ophüls Preis 2009 ausgezeichnet und nominiert für den Oscar für den besten ausländischen Film. Tempo- und ereignisreich erzählt der Film von der Odyssee dreier iranisch-kurdischer Flüchtlingsgruppen. Sie alle fliehen aus dem Iran und dem Irak und landen in der türkischen Hauptstadt, wo sie, die Freiheit vor Augen, in einem wenig vertrauenswürdigen Hotel tagtäglich auf den positiven Bescheid ihrer Asylanträge warten.
"Festung Europa"
An der anschließenden Podiumsdiskussion zum Thema "Festung Europa" und zum Film wird Jo Leinen, Mitglied des Europäischen Parlaments ebenso erwartet wie einer der Hauptdarsteller des Films, Navid Akhavan. Außerdem wird Amnesty International durch den Abteilungsleiter Wolfgang Grenz, zuständig für "Länder und Asyl", vertreten sein. Moderiert wird die Veranstaltung von Dr. Burkhard Jellonnek, Leiter der Landeszentrale für politische Bildung.
Der Abend ist Teil einer Veranstaltungsreihe von Mairie de Thionville, Région Lorraine, Institut Pierre Werner Luxembourg, Lela+, des Ministers für Bundesangelegenheiten, Kultur, Chef der Staatskanzlei des Saarlandes, Ministère des Affaires étrangères du Grand-Duché de Luxembourg.
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