Nicht jeder kann ausreichend für das Alter vorsorgen. Sechs Perspektiven auf unser Rentensystem
Wer heute wenig verdient, dem droht im Alter auch eine niedrige Rente. Viele Niedriglöhner stehen vor diesem Problem: Die gesetzlichen Renten sinken, und um privat vorzusorgen, bleibt am Ende des Monats kein Geld. Öffentlich darüber sprechen wollten mit dem „vorwärts“ nur wenige. Als Grund wurde meist auf den Chef verwiesen, der es nicht gern sähe, wenn Mitarbeiter über ihre schlechte finanzielle Situation reden.
Doch nicht nur die Angestellten im Niedriglohnbereich sorgen sich um ihre Altersvorsorge, sondern zunehmend auch Akademiker und Freiberufler. Andere dagegen sind mit ihren Renten zufrieden. Wir stellen sechs Menschen vor – mit sechs unterschiedlichen Perspektiven auf unser Rentensystem.










Jörg Pieczewsky • 11. October 2012 • 09:53
Wahrscheinlich ist es fast gar nicht möglich ein gerechtes Rentensystem zu entwickeln. Gerechtigkeit liegt immer im Auge des Betrachters. so haben Menschen ,die viel verdient haben und sich engagiert haben genauso verständliche Argumente,wie Menschen ,die aufgrund ihrer Biographie gar nicht wirklich die Chance hatten regelmäßig und über Jahre einzuzahlen. Diese Menschen waren aufgrund persönlicher Lebensumstände vieleicht immer wieder arbeitslos und gehörten da schon zu den "Verlierern" im Arbeitsmarktsystem. eine chronische Krankheit,eine überwundene Krankheit , was Jahre dauern kann, macht diese Menschen automatisch zu Verlieren im Rentensystem. So ist die Festlegung auf eine bestimmte Anzahl von Beitragszeiten zunächst mal logisch nachvollziehbar, ignoriert aber viele individuelle Umstände. Wenn jemand eine Familie mit mehr als 1,2 Standardkindern großzieht, kann er gar nicht genug verdienen um dann auch noch in eine Vorsorge einzuzahlen. Die Menschen,die das könnten bekommen nicht viele Kinder....Das betrifft auch die Väter.
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