T. Cooper, US-Amerikaner, 40 Jahre alt, weiße Haut, Mittelschicht, verheiratet, zwei Kinder, ist ein Mann. Für ihn war das schon immer so. Für den Rest der Welt nicht. Davon erzählt sein Buch, das jetzt auf Deutsch vorliegt.
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Am 10. April wäre Stefan Heym 100 Jahre alt geworden. Prominente aus Politik und Kultur würdigen die Lebensleistung des deutsch-jüdischen Schriftstellers, der als amerikanischer Offizier im Zweiten Weltkrieg kämpfte, in dem Sammelband „Ich habe mich immer eingemischt“.
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Um es gleich vorweg zu sagen: Es ist ein dringend notwendiges Buch. „Spinnennetz der Macht“ des Frankfurter Publizisten Jürgen Roth beschäftigt sich mit den Verflechtungen der politischen und wirtschaftlichen Eliten.
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Mit den Streitschriften eines Ludwig Börne, eines Heinrich Heine oder Friedrich Engels, an deren Tradition Tilman Jens anknüpfen will, hat sein Buch über den „Sündenfalls des Rechtsstaats“ nicht allzu viel zu tun. Jens spitzt in seiner „Streitschrift zum neuen Religionskampf“ gewaltig zu. Das ist das Recht des Polemikers. Doch er benutzt Argumente, die schief und teilweise fragwürdig sind, und führt als Menschenrechtler ausgerechnet den „alten Kulturkämpfer Bismarck“ ins Feld.
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Wieder einmal ist Lokalreporter Amandus Abendroth in einen Mordfall verwickelt. In die ländliche Idylle passt die Leiche mit der Schakalsmaske nicht. Der Lokalreporter aus Reinhold Friedls neuem Oste-Krimi „Tödliche Schriftrollen vom Nil“ wittert einen großen Fall und ist der örtlichen Polizei immer einen Schritt voraus.
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Das waren noch Zeiten, als in den 1960er- und 1970er-Jahren in einem bildungspolitischen Aufbruch, der weit über die Sozialdemokratie hinaus ging, Arbeiterkinder an die Universitäten kamen und imstande waren, „über Bildungsanstrengungen den sozialen Aufstieg zu organisieren“. Doch seitdem „erstarren die sozialen Verhältnisse wieder“, so lautet der Befund des Philosophen Julian Nida-Rümelin.
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Die Entwicklung und die Durchsetzung der Menschenrechte sind das Thema eines sachkundigen und faktenreichen Werks des Vorsitzenden des Nürnberger Menschenrechtszentrums, Michael Krennerich. „Soziale Menschenrechte“ ist ein Arbeitsbuch, das nicht nur in die Bibliotheken von Parlamenten und Fraktionen gehört, sondern auch Unterstützern von Menschenrechtsgruppen viele Argumente an die Hand gibt.
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Ist die Erinnerung an die Verbrechen der Nationalsozialisten in Deutschland noch zeitgemäß? In ihrem Buch „Das Menschenmögliche“ blasen Harald Welzer und Dana Giesecke zum großen Entrümpeln der Pädagogik und Gedenkstättenarbeit.
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Schräge Geschichten wie „Das historische Gedächtnis“ der bislang im Deutschen unbekannten Anna Kordzaia-Samadaschwili sind in dem Band „Techno der Jaguare“ versammelt. Alle habeb eine überraschende Pointe, spielen mit Ironie, kommen unpolitisch daher und wagen doch im Privaten den Aufbruch eines neuen Georgien.
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Der Bild-Journalist Nikolaus Blome schreibt über Kanzlerin Angela Merkel (CDU). „Die Zauder-Künstlerin“ heißt sein Buch. Dass es weitgehend meinungsfrei ist, macht der Präsident des Europaparlaments, Martin Schulz (SPD), bei der Buchvorstellung in Berlin deutlich.
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