Kultur
Der Kinofilm über den Aktivisten John Davidson zeigt, dass ein selbstbestimmtes Leben mit Tourette möglich ist. SPD-Politiker Bijan Kaffenberger wusste das längst. Ein Gespräch über den Film und Kaffenbergers eigene Geschichte
Zum 40. Jahrestag des Reaktorunglücks von Tschernobyl zeigt die ARD den Dokumentarfilm „Tschernobyl 1986 – der Super-GAU“. Im Interview erklärt Regisseur Volker Heise, was der Atomunfall für unsere Gegenwart bedeutet und wie gut Deutschland auf Katastrophen vorbereitet ist.
Wenn der Tod des eigenen Kindes als letzter Ausweg erscheint: Das Kinodrama „Friedas Fall“ handelt von einem aufsehenerregenden Kriminalfall in der Schweiz. Zugleich berührt er die Anfänge der dortigen Frauenbewegung und stellt die patriarchalische Gesellschaft jener Zeit an den Pranger.
Das Geschäft von TV Rain war die Wahrheit. Diese wurde zum Verbrechen. Anhand von Einzelschicksalen erzählt der Dokumentarfilm „My Undesirable Friends“ vom Ende des letzten regimekritischen Fernsehsenders in Russland. Hinter diesem Ende steckt aber auch ein Anfang.
Am Ende der Karriere kommen Gewissheiten ins Wanken: Das italienische Kinodrama „La Grazia“ erzählt, wie sich ein Staatschef neu erfindet. Regisseur Paolo Sorrentino appelliert an die besondere Verantwortung von Politiker*innen.
Vor 100 Jahren wurde Siegfried Lenz geboren. Seine Romane und Erzählungen machten ihn zu einem der bedeutendsten Schriftsteller der deutschen Nachkriegsgeschichte. Für Willy Brandt und Helmut Schmidt hatte Lenz eine besondere Bedeutung.
Menschen aus Ländern zwischen Ostsee und Schwarzem Meer blicken auf sich und ihre Heimat: Für seinen Dokumentarfilm „Chronos“ reiste Regisseur Volker Koepp erneut in einen besonders geprüften Teil Europas.
Im Alter von 96 Jahren ist Jürgen Habermas gestorben. Ein Lebensthema des Philosophen war die Zukunft des demokratischen Europas. Im Jahr 2012 hat er mit dem „vorwärts“ darüber gesprochen – und viele Entwicklungen bereits vorhergesehen.